Machen Sie den Sicherheits-Check
1. Wer ist der Absender?
- Offizielle Stellen wie das Bundeszentralamt für Steuern oder die Finanzverwaltung nutzen ausschließlich Domains wie @bzst.bund.de oder @elster.de.
- Achtung bei Abwandlungen wie @bzst-zahlungsfrist.com, @steuer-infos.net – das sind betrügerische Fantasieadressen.
2. Wozu werden Sie aufgefordert?
- Steuerbescheide mit Zahlungsaufforderungen kommen niemals per E-Mail, sondern per Post bzw. im Portal.
- E-Mails mit Fristdruck, Drohungen oder Forderungen zur sofortigen Zahlung sind klare Warnsignale.
3. Ist das eine echte Rechnung oder nur ein Fake?
- Offizielle Schreiben enthalten keine Begriffe wie „Rechnung“, „Stückpreis“ oder „MwSt.“ bei Steuerforderungen.
- Fehlt die Steuernummer, ist das Logo pixelig oder der Text fehlerhaft? Dann Finger weg!
4. Wohin soll das Geld gehen?
- Eine IBAN, die ins Ausland führt (z. B. Spanien), ist definitiv kein Konto deutscher Steuerbehörden.
- Zahlungen dürfen nur an offizielle Konten geleistet werden – im Zweifel rufen Sie uns an.
5. Der gesunde Menschenverstandstest:
- „Würde mir mein Steuerberater nicht Bescheid geben, wenn ich wirklich etwas verpasst hätte?“
- Wenn eine Nachricht beunruhigt oder unklar ist: Erst mit uns sprechen, bevor Sie handeln.
Unser Tipp:
Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Leiten Sie verdächtige Mails gern an uns weiter. Wir helfen Ihnen gern, zu prüfen, ob es sich um echte oder gefälschte Inhalte handelt.