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Fünf Punkte, an denen Sie Fake-Mails rund um Steuern, Finanzen & Co. erkennen

Checkliste mit Leuchtstift

Machen Sie den Sicherheits-Check

1. Wer ist der Absender?

  • Offizielle Stellen wie das Bundeszentralamt für Steuern oder die Finanzverwaltung nutzen ausschließlich Domains wie @bzst.bund.de oder @elster.de.
  • Achtung bei Abwandlungen wie @bzst-zahlungsfrist.com, @steuer-infos.net – das sind betrügerische Fantasieadressen.

2. Wozu werden Sie aufgefordert?

  • Steuerbescheide mit Zahlungsaufforderungen kommen niemals per E-Mail, sondern per Post bzw. im Portal.
  • E-Mails mit Fristdruck, Drohungen oder Forderungen zur sofortigen Zahlung sind klare Warnsignale.


3. Ist das eine echte Rechnung oder nur ein Fake?

  • Offizielle Schreiben enthalten keine Begriffe wie „Rechnung“, „Stückpreis“ oder „MwSt.“ bei Steuerforderungen.
  • Fehlt die Steuernummer, ist das Logo pixelig oder der Text fehlerhaft? Dann Finger weg!


4. Wohin soll das Geld gehen?

  • Eine IBAN, die ins Ausland führt (z. B. Spanien), ist definitiv kein Konto deutscher Steuerbehörden.
  • Zahlungen dürfen nur an offizielle Konten geleistet werden – im Zweifel rufen Sie uns an.


5. Der gesunde Menschenverstandstest:

  • „Würde mir mein Steuerberater nicht Bescheid geben, wenn ich wirklich etwas verpasst hätte?“
  • Wenn eine Nachricht beunruhigt oder unklar ist: Erst mit uns sprechen, bevor Sie handeln.


Unser Tipp:

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Leiten Sie verdächtige Mails gern an uns weiter. Wir helfen Ihnen gern, zu prüfen, ob es sich um echte oder gefälschte Inhalte handelt.

 

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